Wandern am Gardasee

Wandern am Gardasee

Der größte See Italiens lädt jeden Naturfreund zu der ein oder anderen Wandertour ein. Vorbei an wunderbar grünen Weinbergen und malerischen Seen kann man das einzigartige mediterrane Flair genießen. Blühender Oleander, Zedern und prachtvolle Olivenbäume sorgen für absolute Urlaubsstimmung und schaffen einen Raum der Erholung und Entspannung.
Am nördlichen Ufer trifft der Wanderer auf imposante Zweitausender wie beispielsweise den Monte Cadria mit über 2200 Metern Höhe. Rund um den See gibt es Wanderwege in allen Schwierigkeitsgraden und mit vielen Orten, die wirklich sehenswert sind. Das beliebteste Wandergebiet ist Monte Baldo. Den Aufstieg kann man von Malcesine aus per Seilbahn bewältigen und die herrliche Sicht von 2000 Metern Höhe ist mehr als überwältigend. Der Abstieg führt über bequeme Wege zurück ins Tal. 

Am Westufer befindet sich der Naturpark Parco Alto Garda Bresciano. Wer das Wandern und damit das Naturerleben liebt, wird sich hier pudelwohl fühlen und dank der Ruhe zu sich selbst finden. Das Klima ist am Gardasee sehr mild und selbst im Winter liegt am Ufer nur selten Schnee. In der Hauptsaison im Juli und August kann man vor allem an den herrlich blühenden und duftenden Orangerie vorbei wandern, die früher einmal die Haupteinnahmequellen rund um den Gardasee waren.

Wer geschichtlich interessiert ist, kann über die Wanderwege das mittelalterliche Dorf Canale besichtigen oder aber die Geschichte eines Mönchsklosters erforschen. Eine leicht zu bewältigende Wanderstrecke ist die Alto Garda Bresciano mit ihrem mächtigen Stausee und dem Papiermühlental. Ein Stück weiter kommt man auf die Hochebene Tremosine und Tignale, von der steile Klippen direkt zum Gardasee herabfallen. Die atemberaubende Aussicht entschädigt für den anhaltenden Anstieg.